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Das
Interesse an China ist gross. Kein Wunder, dass der Tourismus boomt. Gruende dafuer
gibt es
viele. Einer davon ist die grosse Gastfreundschaft, der man im Lande begegnet;
ein anderer Chinas ueberwaeltigender, wirtschaftlicher Aufbruch ins 21. Jahrhundert,
ein dritter die Faszination der jahrtausendealten Kultur. Das
Reisen nach und in China hat sich in den 90er Jahren nicht nur quantitativ, sondern
auch qualitativ verbessert. Die Instrumente dazu liefern die flexible Tourismuspolitik,
eine sehr gute Infrastruktur und die marktwirtschaftlich orientierte Denkweise. Jedes
Jahr waechst die Besucherzahl weiter. Von den jaehrlich rund 51 Millionen Einreisenden
sind
mehr als 6,7 Millionen auslaendische Touristen. Von den wichtigsten Auslandsmaerkten
(USA, Japan, Europa) entwickelt sich der europaeische mit einem jaehrlichen Besucher-Plus
von rund sieben Prozent ganz besonders gut. China
ist das Land der Superlative: die aelteste lebende Hochkultur der Erde, das drittgroesste
Land der bevoelkerungsreichste Staat auf unserem Globus. Die
Faszination Chinas als Reisenland hat so viele Ursachen, wie es Touristen gibt.
Der eine freut sich
auf die grosse Vielfalt an Landschaften, der andere auf die 56 unterschiedlichen
Volksgruppen mit ihren alten Traditionen, einer moechte auf den Spuren der ehrwuerdig
langen Geschichte wandeln, ein anderer sich an der weltweit bewunderten Kunst
ergoetzen, ein dritter will in die ostasiatische Lebensweisheit eintauchen, ein
vierter den Grundlagen der alternativen Medizin und Menschenkunde nachforschen.
Allen gemeinsam ist die Freude auf die Vielfalt der chinesischen Kochkunst, mit
der man hierzulande durch die stillen Botschafter der chinesischen Lebenskultur,
durch die China-Restaurants, bereits ein wenig vertraut ist. Sie werden es in
China feststellen: Die originale Kueche gibt es nur da. Und sie schmeckt vor allem,
wenn man sie stilgerecht mit Staebchn isst |