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Die
riesige Ausdehnung und die unterschiedliche Oberflaechengestalt Chinas schaffen
sehr verschiedene klimatische Bedingungen. Allerdings liegt der groesste Teil
Chinas in der gemaessigten Klimazone, der Sueden in der tropischen und subtropischen
Zone. Im
monsunalen Teil des Landes (Ostchina) sind die Temperaturen fast gleich. Wenn
das Quecksilber im Juli in Guangzhou auf durchschnittlich 29 Grad klettert, erreicht
es in Wuhan knapp 30 Grad, in Shanghai 27 Grad und in Beijing 26 Grad. An Stroemen
wie dem Gelben Fluss und dem Yangzi sind die Jahreszeiten deutlich ausgepraegt.
Das suedwestliche Hochland von Yunnan und Guizhou ist durch milde Winter und angenehm
warme Sommer gekennzeichnet. Zur
Abrundung ein paar Superlative: Der heisseste Ort ist die Oasenstadt Turpan (Xinjiang),
wo die Durchschnittstemperatur im Juli bei 34 Grad liegt, die Hoechsttemperatur
jedoch 48 Grad erreicht. Die kaelteste Region gefindet sich in der Provinz Heilongjiang,
wo die Quecksilbersauele im Januar auf durchschnittlich -27 Grad faellt, aber
auch weit unter -50 Grad sinken kann. Als feuchtester Ort gilt Guangzhou mit einer
jaehrlichen Niederschlagsmenge von 1615 mm, der trockenste Landstrich findet sich
in Xinjiang mit jaehrlichen Niederschlagsmengen von 4, 5 mm (siehe Klimatabelle
auf Seite 34 ff). |